Das Wissen | Porträt zum 120. Todestag

Jules Verne – Schreibender Abenteurer und Vater der Science-Fiction

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Autor/in
Marc Bädorf
Marc Bädorf
Undine Fuchs

Der französische Schriftsteller Jules Verne, geboren am 8. Februar 1828, gilt als Schöpfer eines literarischen Genres: der Science-Fiction. Mit Abenteuerromanen wie "Reise um die Erde in 80 Tagen" und "20.000 Meilen unter dem Meer" verband Verne, der in der Hafenstadt Nantes aufgewachsen war und in Paris Jura studiert hatte, im 19. Jahrhundert auf einmalige Art Wissenschaft und Reisen in der Literatur.

Immer wieder erprobte der Autor, der auch Theaterstücke schrieb, dabei neue Formen des Spektakels im Text und auf der Bühne und wurde zum wohlhabenden Mann.

Jules Verne starb am 24. März 1905.

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Porträt Tolkien und "Der Herr der Ringe" – Fantasy-Erfolg eines Sprachgenies

Er ist der Schöpfer von Mittelerde und seine Bücher zählen zu den meistgelesenen der Welt, J. R. R. Tolkien (1892 - 1973) aber sah sich nie als Schriftsteller. Was macht sein Werk so erfolgreich?

Literatur Wie BookTok Bestseller macht – Social Media verändert den Buchmarkt

Booktoker und Bookfluencer besprechen auf Insta und Tiktok Bücher. Ihre Follower feiern sie dafür wie Popstars. Das bringt Verlagen neue Umsätze und mischt den Literaturbetrieb auf.

3.1.1951 Werner Heisenberg über die Chancen der Kernenergie – Atomkocher für die Hausfrau?

3.1.1951 | Die neue Atomtechnik kommt in den 1950er-Jahren wie gerufen: Die Kohlevorkommen in Deutschland drohen knapp zu werden für den steigenden Energiebedarf der Bevölkerung. Die Uranvorkommen dagegen versprechen eine zusätzliche Energiequelle. Auch Nobelpreisträger Werner Heisenberg wirbt dafür, sie zu nutzen. So auch in diesem Interview mit dem Journalisten Hans Jesse. Zu diesem Zeitpunkt ist die angewandte Atomforschung allerdings noch durch die Alliierten verboten. | Kernenergie

5.3.1952 Das Mittelmeer tieferlegen! – Herman Sörgel erklärt seinen Atlantropa-Plan

5.3.1952 | Kaum eine Idee zeugt so von der Technikverliebtheit der Nachkriegszeit wie der Atlantropa-Plan des deutschen Architekten Hermann Sörgel. Seine Idee: Das Mittelmeer vom Atlantik abriegeln, die Straße von Gibraltar dicht machen, ebenso die Verbindung zum Schwarzen Meer. Dann würde mit der Zeit der Wasserspiegel immer weiter sinken. Europa und Afrika würden zusammenwachsen, viel mehr Landflächen stünden zur Verfügung außerdem würden die Staudämme am Meeresrand gigantische Energiemengen liefern. Am 5. März 1952 erklärt Herman Sörgel seinen Plan im Gespräch mit SWF-Wissenschaftskorrespondent Ernst von Khuon. Die beiden deklinieren alles durch: Was wird aus den Küstenstädten von Marseille bis Venedig, wie kommen Schiffe künftig vom Atlantik ins Mittelmeer? Brauchen die Kontinente dann neue Namen? Am Ende erklärt Herman Sörgel, dass er nicht nur das Mittelmeer schrumpfen, sondern in der Mitte Afrikas dafür ein neues Meer erschaffen will. Das Gespräch ist hörbar geskriptet, die beiden unterhalten sich offenbar nach einem vorgefassten Drehbuch.

1959 Hermann Oberths Vision der Mondstation

Juni 1959 | Seine Bücher zu den Grundlagen der Raketentechnik waren Vorbild für Raumfahrt-Pioniere wie Wernher von Braun. Hier erläutert er seine Vorstellungen von einer Raumstation auf dem Mond.

11.10.1968 Deutschlands Nuklearfrachter "Otto Hahn" sticht in See

11.10.1968 | Der kernkraftbetriebene Forschungsfrachter "Otto Hahn" sticht in Kiel in See. Mit an Bord ist Reporter Hermann Rockmann. | Kernenergie