SWR2 Wissen

Richtig streiten in polarisierten Zeiten

Stand

Von Autor/in Christoph Drösser

Ob Ukraine-Krieg, Corona oder Gendersternchen – die Wogen schlagen im Moment hoch in vielen Diskussionen, besonders in den sozialen Medien. Haben wir verlernt, zivilisiert miteinander zu streiten, ohne dabei unsere Differenzen unter den Teppich zu kehren?

Nicht nur in Deutschland, auch in den USA suchen Menschen aus Zivilgesellschaft und Forschung nach neuen Formen des fairen Debattierens. Es gibt sogar Experimente mit künstlichen Intelligenzen, die das menschliche Temperament am Überschäumen hindern sollen.

Paul Watzlawick (1921 - 2007), österreichischer Philosoph, Psychotherapeut und Kommunikationswissenschaftler

Porträt Paul Watzlawick – Warum wir nicht NICHT kommunizieren können

Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit? Paul Watzlawicks konstruktivistische Weltsicht prägt die systemische Psychotherapie und ist bis heute Grundlage der Kommunikationstheorie.

Gesellschaft Verschwörungsmythen – Was tun, wenn Familie und Freunde abdriften?

Great Reset, QAnon, Pizzagate, der Deep State oder Fernsteuerung mittels Impfung durch Bill Gates: In der Corona-Pandemie glauben mehr Menschen an Verschwörungsmythen. Wieso sind die gerade in Krisenzeiten so attraktiv? Und was hilft, um Betroffene beim Ausstieg zu unterstützen?

Gesellschaft Cancel Culture an US-Unis – Bedrohen Aktivisten die Wissenschaftsfreiheit?

Darf an Hochschulen noch frei gesprochen werden? Manche meinen: Nein. Doch Belege gibt es dafür so gut wie keine – weder in den USA noch in Deutschland.

Psychologie Wut – Eine produktive Kraft

Menschen in Rage beunruhigen ihr Umfeld. Aber der falsche Umgang mit der oft verpönten Emotion Wut kann sogar zu Depressionen führen. Psychologen raten deshalb: Lasst die Wut zu.

Philosophie Dumme Wut – guter Zorn? Reflexionen über starke Gefühle

Wenn wir in Wut geraten, ist das Großhirn ausgeschaltet. Stresshormone werden ausgeschüttet, der Herzschlag beschleunigt sich, der Blutdruck steigt. Aber ist Wut deshalb „schlecht“?