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Musikstück der Woche

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Beethoven oder Fauré, Pergolesi oder Bach, gespielt von Orchestern, Ensembles und Chören aus der ganzen Welt: Klassik-Werke aus unserem Archiv zum Anhören und Downloaden.

  • Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz spielt Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre für Orchester op. 21 aus „Ein Sommernachtstraum“

    Es gibt wenig Musik, bei der die Bezeichnung „zauberhaft“ besser passen könnte als bei Felix Mendelssohn Bartholdys Ouvertüre zu Shakespeares „Sommernachtstraum“.

  • François-Xavier Roth dirigiert Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica"

    Beethoven träumt von einem Umzug in die französische Musikmetropole. Als Visitenkarte für einen Neustart in Paris komponierte er seine 3. Sinfonie Es-Dur, die Eroica”.

  • Marc-André Hamelin spielt Liszts Reminiscences de Norma de Bellini

    Franz Liszt sorgte auf seinen Reisen durch Europa durchgängig für Begeisterungsstürme. Brillant präsentierte er die großen „Hits“ seiner Zeit, wie seine „Reminiscences“ an Vincenco Bellinis Oper Norma.

  • Das Danish String Quartet spielt Ludwig van Beethoven: Streichquartett e-Moll op. 59 Nr. 2 "2. Rasumowsky-Quartett"

    Dieses Werk bietet alles: In seinem Streichquartett op. 59 Nr. 2 schlägt Beethoven den Bogen vom finsteren e-Moll über sakrale Stimmungen bis hin zum wilden Tanz.

  • Das Chiaroscuro Quartett spielt Joseph Haydn: Streichquartett Es-Dur op. 76 Nr. 6

    Die Form des Streichquartetts ist in diesem Werk nur die Hülle für sehr gewagtes musikalisches Experimentieren, und mit der Komposition seiner Streichquartette op. 76 etablierte Joseph Haydn diese Gattung fest im Olymp der klassischen Musik.

  • Martin Helmchen spielt Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19

    Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 ist eigentlich sein erstes: Er komponiert es bereits 1790 als junger Mann in Bonn und nimmt es mit nach Wien, wo er es bis zur Veröffentlichung 1801 immer wieder umarbeitet.

  • Das Freiburger Barockorchester spielt Johann Sebastian Bach: Cembalokonzert Nr. 1 d-Moll BWV 1052

    Bachs Cembalokonzert ist mit seinen anspruchsvollen Tonleitern, schnellen Skalen und Trillerfiguren bis heute eines der berühmtesten Solokonzerte für Tasteninstrumente jener Epoche.

  • Kristóf Baráti spielt Beethovens Violinsonate Nr. 2 A-Dur

    Mit den drei Violinsonaten op. 12 will Ludwig van Beethovens seinen späteren Lehrer Antonio Salieri beeindrucken. Violinist Kristóf Baráti und Pianistin Klára Würtz spielten die Sonate Nr. 2 A-Dur bei ihrem Rezital in der Reihe Bruchsaler Schlosskonzerte.

  • Mirijam Contzen spielt Alexander von Zemlinskys Serenade für Violine und Klavier A-Dur

    Oft hört man Raritäten an diesem besonderen Ort im UNESCO-Weltkulturerbe, an dem die Maulbronner Klosterkonzerte stattfinden. Eine Rarität für Violine und Klavier weckt im Jahr der Corona-bedingt abgesagten Saison 2020 Erinnerungen an ein Konzert mit Mirjam Contzen und Bernd Glemser im Jahr 2018.

  • Vassily Sinaisky dirigiert Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

    „Das ganze Werk atmet sorglose Heiterkeit und jubelnde Freude “, sagte Tschaikowsky über Beethovens Sinfonie Nr. 2, die jedoch auch viele dramatische Momente bereithält.

  • Eivind Aadland dirigiert Jean Sibelius: Tapiola, Sinfonische Dichtung für Orchester op. 112

    Jean Sibelius' Werk über Tapio, den finnischen Gott des Waldes, basiert auf einer Art melodischen Keimzelle – wie ein Baumsamen, aus dem buchstäblich ein ganzer Wald entsteht.

  • Ludwig van Beethoven: Klaviertrio D-Dur op. 70 Nr. 1 "Geistertrio"

    „Seiner Sache ganz gewachsen“ war Beethoven, als er mit Klaviertrios das Wiener Musikleben eroberte: Im „Geistertrio“ mit fahlen, ausgefeilten Klängen.

  • Das Duo Aust spielt Carl Maria von Weber: Grand Duo Concertant für Klarinette und Klavier Es-Dur op. 48

    Carl Maria von Weber und der Klarinettist Heinrich Baermann bereisten auf ausgedehnten Konzerttourneen ganz Europa. Zeugnis dieser Künstlerfreundschaft ist heute noch das Grand Duo Concertant op. 48.

  • Ludwig van Beethoven: Septett für Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass Es-Dur op. 20

    Das einzige Septett Beethovens wurde vor genau 220 Jahren im Wiener Burgtheater uraufgeführt. Es sollte für Jahre eines seiner populärsten Werke sein. Nicht ohne Folgen für seine anderen Werke, wie sich später zeigte.

  • Ragna Schirmer spielt Clara Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 7

    Clara Schumann war ein Ausnahmetalent des 19. Jahrhunderts. Bereits als Teenager komponierte sie ein mustergültiges Klavierkonzert.

  • Das Trio d'Iroise spielt Ludwig van Beethoven: Streichtrio c-Moll op. 9 Nr. 3

    Selbstbewusst sprach der 26-jährige Beethoven davon, mit den Streichtrios Opus 9 „das beste meiner Werke“ zu präsentieren. Mit Streichtrios läutete er seinen Karrierestart in Wien ein.

  • Antje Weithaas und Boris Kusnezow spielen César Franck: Sonate für Violine und Klavier A-Dur

    Als der Geiger Eugène Ysaÿe 1886 heiratete, erhielt er von César Franck ein ganz besonderes Hochzeitsgeschenk: Die Violinsonate in A-Dur.

  • Rafał Blechacz spielt Ludwig van Beethoven: Klaviersonate A-Dur op. 101

    Beethovens Sonate op. 101 trifft einen im wahrsten Wortsinne neuen Ton: zum ersten Mal komponierte Beethoven ein tiefes Contra-E , spielbar nur auf den neusten Klavieren seiner Zeit.

  • Tabea Zimmermann spielt Johannes Brahms: Sonate für Viola und Klavier f-Moll op. 120 Nr. 1

    Brahms entschied sich 1890, das Komponieren aufzugeben. Da war er 57 Jahre alt. Dank dem Klarinettisten Richard Mühlfeld überlegte er sich’s nochmal anders.

  • Johannes Brahms: Trio für Horn, Violine und Klavier Es-Dur op. 40

    Beim Spaziergang in Lichtental sei ihm morgens, als die Sonne aufging, sein Horntrio in den Sinn gekommen, erzählte Brahms. Kein anderes seiner Werke ist so mit der Landschaft um Baden-Baden verwoben.

  • Helsinki Baroque Orchestra spielt Joseph Martin Kraus: Sinfonie c-Moll

    Joseph Martin Kraus hat das Pech, ein Zeitgenosse von Mozart zu sein – wäre es nicht so, würde man seine Musik heute sicher viel öfter im Konzertsaal hören.

  • Till Fellner spielt Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

    Dem englischen Verleger verdankt das letzte Klavierkonzert Beethovens den Beinamen „Emperor“, und tatsächlich strotzt dieses in der Heldentonart Es-Dur stehende Werk nur so vor Kraft und Lebenswillen.

  • Das Irish Chamber Orchestra unter Jörg Widmann spielt Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11

    Dass Romantik nicht automatisch großes Pathos bedeutet, beweist der Komponist und Dirigent Jörg Widmann zusammen mit dem Irish Chamber Orchestra und Mendelssohns sinfonischem Erstling.

  • Mandelring Quartett spielt Beethoven: Streichquartett c-Moll op. 18 Nr. 4

    Fürst Lobkowitz war Kulturmanager, Financier, Musiker und Netzwerker in einem – einer der einflussreichsten Anfang des 19. Jahrhunderts. Zu keinem Künstler hatte er ein so intensives Verhältnis wie zu Beethoven. Der dankte es mit Widmungen.

  • Łukasz Borowicz dirigiert Karol Szymanowski: Konzert-Ouvertüre für Orchester E-Dur op. 12

    Unter den Komponisten ist Karol Szymanowski ein wahres Chamäleon. In der Opulenz der Spätromantik sozialisiert, wandte er sich später teilweise der Atonalität zu. Seine Konzert-Ouvertüre op. 12 ist ein eher selten gespielter Schatz seines romantischen Frühwerks.

  • Ludwig van Beethoven: Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier B-Dur op. 11 "Gassenhauer-Trio"

    Was, wenn Beethoven dieses sogenannte Gassenhauer-Trio nie geschrieben hätte? Jener wunderbar-schrullige Ausdruck für einen musikalischen Hit hätte wohl nicht bis heute in unserem Wortschatz überlebt.

  • Ilyich Rivas dirigiert Aram Chatschaturjan: „Maskerade“, Suite aus der Schauspielmusik

    Es ist eine Aschenputtel-Geschichte: Auf einem Ball trifft ein Fürst eine geheimnisvolle Maskenträgerin. „Wie schön ist dieser neue Walzer!“, seufzt sie. „Etwas zwischen Trauer und Freude ergriff mein Herz.“

  • Isabelle Faust und Alexander Melnikov spielen Beethovens Violinsonate Es-Dur

    Faust, Melnikov und Beethoven – eine ideale Kombination! Unser Musikstück der Woche bietet die Gelegenheit, eine selten gespielte Beethoven-Sonate neu zu entdecken.

  • Das Chiaroscuro Quartett spielt Fanny Mendelssohn: Streichquartett Es-Dur

    Warum sie ein Quartett komponierte ist nicht bekannt. Bruder Felix jedenfalls hatte wenig Lob und viel Kritik dafür. Davon ließ sich Fanny Mendelssohn aber nicht unterkriegen.

  • François-Xavier Roth dirigiert Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale"

    Malt Beethoven in seiner Pastorale ein Bild in Tönen oder handelt es sich um rein sinfonische Musik vor einem Landschaftsbild? Eine Frage, die sich jeder beim Hören selbst beantworten darf.

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Autor/in
SWR