Zeitgenossen

Luisa Neubauer: „Regierungen sind schlecht darin, multiple Krisen ernst zu nehmen.“

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Von Autor/in Mirjam Meinhardt

Was treibt junge Menschen an, für Klimapolitik einen großen Teil ihrer Zeit zu opfern? Mirjam Meinhardt im Gespräch mit Klimaaktivistin Luisa Neubauer.

Mirjam Meinhardt und Luisa Neubauer (re.)

Luisa Neubauer: „Regierungen sind schlecht darin, multiple Krisen ernst zu nehmen.“

Luisa Neubauer wird oft als das Gesicht der Fridays for Future-Bewegung in Deutschland oder als deutsche Greta Thunberg beschrieben. Wie fühlt es sich an, auf einmal jede zweite Woche in TV-Talkshows mit Spitzenpolitikern die weltweite Klimapolitik zu diskutieren?

„Das Unwissen über die Klimakrise ist erschreckend“

„Den Menschen ist nach wie vor bewusst, wie gefährlich die Klimakrise ist“, meint Luisa Neubauer. Auch wenn die Klimafrage medial und politisch durch Corona zur Seite gedrängt worden ist.

Umweltaktivistin Luisa Neubauer
Umweltaktivistin Luisa Neubauer

Außerdem könne man Corona- und Klimakrise nicht einzeln betrachten. Vielmehr hängen sie zusammen, betont die Klimaschutzaktivistin:

„Wenn man genau hinguckt, stellt man fest, dass die Coronapandemie für viele zwar überraschend kam, aber keinesfalls eine Überraschung war. […] Man erlebt eben, dass das Wüten der Menschen bis in den letzten Flecken Wildnis hinein Konsequenzen hat.“

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Mirjam Meinhardt