Das Wissen

Was können wir vom Mittelalter lernen?

Stand
Gespräch mit
Annette Kehnel
Das Gespräch führte
Julia Nestlen

Julia Nestlen im Gespräch mit Annette Kehnel

Das Mittelalter war nicht nur finster und chaotisch. Bestimmte Arbeits- und Lebensweisen können heute noch Vorbild sein.

Es war in manchen Punkten moderner als die "Moderne": Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit waren schon Thema im Mittelalter – freilich mit anderen Begriffen.

Annette Kehnel ist Professorin für mittelalterliche Geschichte an der Universität Mannheim. Sie interessiert besonders, welchen Beitrag Historikerinnen und Historiker zur Gestaltung der gewaltigen Herausforderungen in Folge des globalen Klimawandels leisten können.
Prof. Annette Kehnel

Julia Nestlen im Gespräch mit der Historikerin Prof. Dr. Annette Kehnel von der Universität Mannheim.

SWR 2024

Geschichte Minne, Pest und Hexenjagd? – Neue Sicht aufs Mittelalter

Düster, dreckig, dämonisch – das europäische Mittelalter gilt vielen als finstere Epoche. Dabei waren Wirtschaft und Gesellschaft viel bunter und kreativer als lange angenommen.

Geschichte Wie nannte man das "Mittelalter" im Mittelalter?

Wir können heute vom Mittelalter sprechen, weil wir in der "Neuzeit" leben. Aber im Mittelalter selbst gab es eine ganz eigene Zeitrechnung, die heute kaum jemand kennt. Von Gábor Paál | Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

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"Dû bist mîn, ich bin dîn" – Minnesänger beschworen große Gefühle. Dabei klafften Liebesideal und Realität im Mittelalter weit auseinander. Wie kam es zum Siegeszug der Romantik?

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