Die Polizei war am Wochenende von mehreren Autofahrern in Neuwied alarmiert worden: Der Hochzeitskorso mit 15 Fahrzeugen hatte demnach die ganze Fahrbahnbreite blockiert und andere Autofahrer entsprechend behindert.
Wie die Polizei mitteilt, stoppten die Beamten den Korso, weil einer der Mitfahrer eine Waffe aus dem Fenster hielt und es nicht klar war, ob es sich eventuell um eine scharfe Waffe handelte.
Bei der Kontrolle stellte sich aber heraus, dass es nur eine Schreckschusswaffe war. Allerdings hatte der Besitzer keine Erlaubnis, sie mit sich zu führen. Ihn erwartet jetzt laut Polizei ein entsprechendes Verfahren nach dem Waffengesetz.
Den restlichen Korso konnte die Polizei dann etwas später stoppen und kontrollieren. Hier gab es aber den Angaben zufolge keine weiteren Verstöße. Die Hochzeitsgesellschaft sei "nach entsprechender Belehrung" weitergezogen, heißt es von der Polizei.