Info-Date am Abend: Deutschland sorgt sich wegen Trump-Zöllen auf Stahl und Aluminium ++ Lebenslang im Prozess um Doppelmord an zwei Ukrainerinnen

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Von Autor/in Alfred Schmit

Diesmal hat US-Präsident Donald Trump keine Länder, sondern Stahl und Aluminium mit Zöllen belegt. Dieses und weitere Themen am Abend mit Alfred Schmit.

Die EU hat Trumps Zoll-Pläne als nicht gerechtfertigt zurückgewiesen. Ein Sprecher der Kommission in Brüssel hat gesagt, die EU werde reagieren, um die Interessen der europäischen Unternehmen, Arbeitnehmer und Verbraucher zu schützen. Trump hat gestern angekündigt, neue Zölle von 25 Prozent auf alle Stahl- und Aluminiumimporte in die USA zu verhängen. Deutsche Produkte werden zu etwa 20 Prozent in die USA exportiert. Noch läge offiziell nichts vor, aber man werde die Interessen der europäischen Unternehmen, Arbeitnehmer und Verbraucher schützen, hieß es aus Brüssel. Die Unsicherheit über mögliche Zölle gegen die EU und die möglichen Reaktionen ließen auch die Aktienmärkte reagieren. Besonders sichtbar war das heute bei den Stahlkonzernen. Aktien von ThyssenKrupp oder Papiere von Salzgitter etwa waren zum Handelsstart deutlich ins Minus gekehrt, konnten sich aber im Tagesverlauf wieder erholen.

Lebenslange Haft für Ehepaar, das zwei Ukrainerinnen ermordet hat

Das Landgericht Mannheim hat ein Ehepaar wegen Mordes an zwei Ukrainerinnen zu lebenslanger Haft verurteilt. Außerdem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine Entlassung aus der Haft auf Bewährung nach 15 Jahren nicht möglich. Das Ehepaar tötete vor knapp einem Jahr eine aus der Ukraine geflüchtete Frau und ihre erwachsene Tochter, um an deren Baby zu kommen. Die beiden Angeklagten hatten die Taten zu Beginn des Prozesses gestanden. Die Tat und der darauffolgende Prozess hatten für großes Aufsehen in der Öffentlichkeit gesorgt.