Die Talstraße in Hüttingen

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Ein Film von Sabine Keller

Hüttingen liegt nur sechs Kilometer von der luxemburgischen Grenze entfernt. Die Gemeinde ist mit knapp 150 Einwohnern ein kleiner beschaulicher Ort in der Südeifel.

Hüttingen bei Lahr ist ein kleiner Ort, nicht weit von der luxemburgischen Grenze. Viele Luxemburger haben dort Häuser gekauft und fast jeder der Eifeler arbeitet im benachbarten Großherzogtum. Dass man dort gut verdient, sieht man dem Dorf an. Vor allem in der Talstraße sind viele der alten Häuser aufwendig renoviert und so mancher hat sich hier einen Traum erfüllt. Ein Ehepaar hält auf der Koppel hinter dem Haus Alpakas, einer ihrer Nachbarn begeistert sich für alte Flipper.

Hüttingen - Die Kirche
Am Ende der Talstraße feiert man ein Fest, das lange verschwunden war. Am Namenstag des heiligen Antonius kommen die Einwohner zur Kirchweih zusammen. Bild in Detailansicht öffnen
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Michael Fisch konnte als Luxemburger Arbeitnehmer schon mit 57 in Rente gehen und renoviert seitdem alte Häuser. Die Hüttinger pflegen aber auch gerne ihre alten Traditionen. Nachdem schon lange keine große Kirmes mehr ausgerichtet wird, veranstalten sie seit einigen Jahren wieder ein kleines Kirmesfest am Ende der Talstraße. Sie backen gemeinsam die traditionellen Noutzen und trinken den Kirmesdröp - einen Eifelschnaps, der in Hüttingen von Michael Fisch gebrannt wird.

Hüttingen - Karte
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Autor/in
SWR