SWR2 Tandem

Jüdisches Leben in Mannheim – Rita Althausen und das Vermächtnis ihres Vaters

Stand
Interview
Frauke Oppenberg
Redakteur/in
Martina Kögl

Ein friedliches Miteinander aller ist das Anliegen der Mannheimerin Rita Althausen. Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde freut sich auf das Festjahr #2021jlid und hofft, dass Corona gemeinsames Feiern erlaubt. 

Rita Althausen kommt 1954 in Mannheim zur Welt. Keine 15 Jahre zuvor war ihr Vater, Oskar Althausen, von dort ins südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert worden, als einer von 2.000 Mannheimer Juden. Althausen gelingt die Flucht nach Palästina. Er heiratet und kehrt 1951 mit seiner Frau nach Mannheim zurück.

Von klein auf erlebt Rita Althausen, wie sich ihr Vater für einen Wiederbeginn des jüdischen Lebens in Mannheim durch Verständigung und Versöhnung einsetzt. Seit 2019 führt die Tochter sein Vermächtnis als Vorsitzende der jüdischen Gemeinde fort.

„Wir sind offen für alle und fühlen uns gut aufgehoben in Mannheim, aber solange noch Polizei alle unsere Veranstaltungen bewachen muss, haben wir keine Normalität“, mahnt sie. 

Musiktitel

You know I'm no good
Amy Winehouse
CD: Back to black

Be thou by my side
Holy Hive
CD: Float back to you

Dolate eshg
Liraz
CD: Zan

Be'chamesh shniyot
Raichel, Idan
CD: At the edge of the beginning

Wine sweet wine
Sermanni, Rachel
CD: Tied to the moon

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Interview
Frauke Oppenberg
Redakteur/in
Martina Kögl