
Rolf aus Stuttgart-Mühlhausen erkrankt nach Jahren hoher beruflicher Belastung an Burnout. Die Beschäftigung mit seinen Eseln hilft dem Verleger, wieder gesund zu werden.
„Die ruhige Art der Esel hilft den Menschen abzuschalten.“
2009 erleidet Rolf einen schweren Burnout. „Mir wurde der Boden unter den Füßen weggezogen. Ich wusste damals teilweise nicht mehr, wie ich heiße.“ Davor ist er viele Jahre Verleger. Nebenher kümmert er sich auch um seine ehemalige Werbeagentur. Zwei Vollzeitjobs, die mit viel Stress und Verantwortung verbunden sind.
Rolfs besondere Beziehung zu seinen Eseln
Die Esel holt er bereits 2007 auf Wunsch seiner Töchter, doch seine Verbindung zu den Eseln ist am Anfang noch nicht so stark. Erst als Rolf ein Burnout erleidet, entsteht zwischen ihm und den Eseln eine besondere Beziehung. Er beginnt mit ihnen zu wandern. „Die Esel sind total auf den Menschen fixiert. Sie interessieren sich für alles, was der Mensch macht und sind unsagbar dankbar für das, was man für sie macht.“ Ein Aspekt, der ihm in seinem Berufsleben gefehlt hat. Die Esel helfen Rolf dabei, den Burnout zu überwinden.
Vom Verleger zum Eselflüsterer
Nach dem Burnout fährt er seine berufliche Karriere langsam herunter. Jetzt widmet er sich komplett seinen Eseln. Erst vor kurzer Zeit rettet er zwei Esel aus dem Hochwassergebiet bei Hannover. Raya und Tonie sind nun Teil der Herde und werden mit viel Liebe und Hingabe versorgt. Für ihn gibt es kein Leben mehr ohne Esel. Inzwischen bezeichnet er sich selbst liebevoll als „Eselflüsterer“.
Wandern für einen guten Zweck
Heute bietet er unter anderem geführte Esel-Touren für Menschen mit Burnout an. Die Einnahmen aus seinen Esel-Touren spendet er an das Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart.
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