Private Haushalte können Anträge auf sogenannte Härtefallhilfen des Bundes für nicht leistungsbezogene Energieträger stellen. Das heißt für Erdöl, Flüssiggas, Scheitholz, Holzpellets, Holzhackschnitzel, Holzbriketts und Kohle.
1,5 Millionen Euro bereits bewilligt
Binnen eines Monats sind laut Sozialministerium rund 15.000 Anträge gestellt worden. Damit sei es der dritthöchste Wert unter 13 Bundesländern, in denen die Hilfen online beantragt werden können. Das Online-Portal war vor einem Monat freigeschaltet worden.
Bisher seien knapp 5.000 Anträge bewilligt worden, was rund 1,5 Millionen Euro entspreche. Von dieser Summe seien etwa 863.000 Euro ausgezahlt worden, die dazugehörigen knapp 2.300 Bescheide seien versandt worden. Dies geschehe zentral über die von Hamburg betriebene Online-Antragsplattform. Die restliche Auszahlung folgt.
Antrag kann auch in Papierform ausgefüllt werden
Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung hält auf Wunsch seit einigen Wochen auch Anträge in Papierform bereit. In Rheinland-Pfalz war das zunächst nur online möglich, was auf Kritik beispielsweise von der Verbraucherzentrale gestoßen war.
Bislang habe es rund 2.500 Anfragen zu Papieranträgen gegeben, teilte das Ministerium weiter mit. Die Formulare würden in den kommenden Tagen versandt. Sozialminister Alexander Schweitzer (SPD) sagte: "Das digitale Antragsverfahren soll eine schnelle Entlastung der Anspruchsberechtigten gewährleisten." Für Menschen, die im Umgang mit digitalen Medien noch nicht geübt seien, könne das digitale Verfahren jedoch mit Herausforderungen verbunden sein. "Deshalb war es wichtig, auch einen analogen Weg anzubieten."