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Armut per Gesetz oder soziale Hängematte? Der ewige Streit ums Bürgergeld

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Claus Heinrich diskutiert mit
Dr. Joachim Rock, Abteilungsleiter Sozial- und Europapolitik Der Paritätische Gesamtverband, Berlin
Jan Schoenmakers, KI Analysefirma Hase&Igel GmbH, Oldenburg
Prof. Dr. Walwei, Vizedirektor Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg

Das Bürgergeld ist zu großzügig, es hält die Leitungsempfänger davon ab, sich eine Arbeit zu suchen. Das Bürgergeld ist viel zu niedrig, es verfestigt ohne Not die ärmliche Situation von Millionen unschuldigen Menschen.

Die Sozialdemokratie hatte gehofft, ihr Hartz IV-Trauma mit der Umbenennung der Sozial- und Arbeitslosenhilfe in Bürgergeld zu überwinden. Doch die Kritik an den sogenannten Totalverweigern rief Arbeitsminister Heil auf den Plan.

Wer nicht kooperiert, soll künftig zwei Monate lang kein Geld mehr bekommen. Ist das gerecht? Kann das Bürgergeld so gerettet werden?

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Autor/in
SWR