Wie bessere Schulgebäude und Klassenzimmer beim Lernen helfen

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Autor/in
Lissy Kaufmann

Nach dem neuen Pisa-Schock wird wieder darüber diskutiert, wie man dafür sorgen kann, dass Schülerinnen und Schüler besser lernen. Pädagogische Konzepte werden überprüft, Strategien gegen den Lehrermangel entwickelt, Digitalisierung wird forciert. Ein wichtiger Aspekt wird aus Sicht von Thomas Waldhecker vom Berufsschullehrerverband Baden-Württemberg noch zu stiefmütterlich behandelt: die bauliche Ausstattung der Schulen. „Wenn es im Sommer 36 Grad heiß wird, dann kann man keinen Unterricht machen. Viele Schulen haben keine Akustik-Decken, keine Farbkonzepte, keine gute Beleuchtung. Das wirkt sich alles auf den Unterrichtserfolg aus“, erklärt Waldhecker. Als Beleg und Beispiel zitiert er Ergebnisse einer Studie aus Dänemark: "Wenn man die Lüftungsrate verdoppelt, kann man die Leistungsfähigkeit der Schüler um 15 Prozent steigern." Leider gebe es bisher nur wenige Vorzeigeschulen, bei denen entsprechende Konzepte erfolgreich umgesetzt wurden. Wie ein für das Lernen optimal gestalteter Klassenraum aussehen müsste, erklärt Thomas Waldhecker im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Lissy Kaufmann.

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Lissy Kaufmann