Auch wenn Abriss und Neubau der Gänstorbrücke erst im kommenden Jahr starten, ist die Verkehrsführung für Fußgänger und Radfahrer schon jetzt eingeschränkt. Damit zwei Stützpfeiler errichtet werden können, ist vorübergehend der westliche Geh- und Radweg auf der Brücke gesperrt. Ebenso die Unterführung auf Neu-Ulmer Seite.
Sperrungen vor allem für Fußgänger, Radfahrer und Wassersportler
Am Montag ist ein neuer Schilderwald auf beiden Seiten der Donau gewachsen. Autofahrer müssen lediglich auf eine Spur in Neu-Ulm verzichten. Härter getroffen hat es alle, die mit dem Rad oder zu Fuß die Gänstorbrücke überqueren wollen.
Neben der Sperrung auf und unter der Brücke darf man auch eine Fußgängerampel in der Augsburger Straße nicht mehr überqueren. Wer also aus Richtung Neu-Ulmer Innenstadt kommt, muss einmal um den Kreisel, um dann auf der östlichen Seite der Brücke über die Donau zu gehen.
Für die Errichtung von zwei Stützpfeilern wird dann ab dem 4. September zudem der Wasserspiegel abgesenkt und für die Arbeiten eine schwimmende Plattform auf der Donau errichtet. Demnach bleibt für Wassersportler und den Schiffsbetrieb nur noch eine 10 Meter breite Rinne auf der Ulmer Seite. Der restliche Bereich der Donau ist komplett gesperrt, weil dort der Ponton verankert wird.
Die beiden Pfeiler sollen die Brücke abstützen, wenn sie weitere statische Mängel vorweisen sollte. Außerdem sollen sie beim Abbruch und Neubau der Brücke zusätzlich stabilisieren.
Wichtige Verbindung zwischen Ulm und Neu-Ulm Marode Gänstorbrücke über die Donau bekommt Stützen
Im kommenden Jahr soll mit dem Abriss und dem Neubau der Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm begonnen werden. Aber schon jetzt wird die marode Brücke abgestützt - und das hat Folgen.
Sperrungen auf und unter der Gänstorbrücke bis Januar 2024
Bis zum Ende der Maßnahme, also bis Januar 2024, bleiben der westliche Fuß- und Radweg auf der Gänstorbrücke sowie die Unterführung auf Neu-Ulmer Seite gesperrt. So eine Sprecherin der Stadt Ulm auf SWR-Anfrage.
Der Wasserstand bleibt voraussichtlich bis Anfang Oktober abgesenkt. Die Arbeitsplattform auf der Donau soll bis Anfang November in Einsatz sein. Danach könnten auch wieder größere Bereiche der Donau für den Wassersport freigegeben werden.