SWR2 Moderatoren

Rainer Volk

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Rainer Volk

Zum Radio kam ich, sozusagen, „zwangsweise“. Denn der Hörfunk (oder das Fernsehen) gehörte damals zu den Praktika-Stationen der Deutschen Journalistenschule, die ich als „Schüler“ besuchte. Das war in meinem Fall der Bayerische Rundfunk. Und obwohl ich Rheinland-Pfälzer bin, durfte ich bleiben. Anfangs als Hilfskraft, dann als „Freier“, schließlich gut 20 Jahre als festangestellter Redakteur.

Generell ist der aktuelle Journalismus toll, weil man morgens nie weiß, was der Tag bringt. Beim Radio gilt das noch mehr als bei den Printmedien. Live-Radio ist ein Hochseil-Akt. Gelegentlich gibt es Unfälle, aber es ist immer spannend. Darüber hinaus ist Radio wie Basteln: Ich mag die Arbeit an Feature-Beiträgen, an der Montage von O-Tönen, Geräuschen, Stimmen und Musik – die Arbeit mit der Sprache.

Altersbedingt setzt mich die Redaktion vor allem als „Chef vom Dienst“ ein. Wahrscheinlich, weil man Erfahrung schätzt – auch die Fähigkeit, Themen einzuordnen. Deshalb bin ich seltener „am Mikro“. Immerhin langt es noch zu Moderationen des SWR2 Journal am Mittag, was mich sehr freut.

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