Von Weiberfastnacht bis Rosenmontag werden wieder große Teile der Mainzer Innenstadt abgesperrt. Außerdem darf zum ersten Mal rund um den Rosenmontagszug kein Glas verkauft werden.
An Fastnacht ist Mainz im närrischen Ausnahmezustand. Getrunken werden darf rund um den Rosenmontagszug seit 2016 nur aus Plastikflaschen oder -bechern. Weil außerhalb dieser Glasverbotszone trotzdem immer viele Scherben zu kehren waren, weitet die Stadt Mainz diese Glasverbotszone nun auf den Einzelhandel aus.
Glasflaschen dürfen nicht verkauft werden
Wie die Stadt mitteilt, dürfen Geschäfte, die in der Veranstaltungsfläche innerhalb der so genannten Fastnachtsmesse liegen, an Rosenmontag keine Glasflaschen verkaufen. Betroffen sind zum Beispiel Geschäfte und Kioske am Schillerplatz, an der Ludwigsstraße und am Höfchen.
Außerdem gilt wieder ein Glasverbot. An den Zugängen zu den abgesperrten Bereichen rund um den Zug gibt es wieder Kontrollen - mit Glas im Gepäck darf man nicht rein. Das Glasverbot und das Glasverkaufsverbot werden durch das Ordnungsamt überwacht.

Stadt Mainz: Ausnahmen von Glasverboten
Ausgenommen von den Verboten sind laut Stadt Getränkelieferanten, sowie Personen, "welche die Glasbehältnisse offensichtlich und ausschließlich zur häuslichen Verwendung mit sich führen", heißt es im Amtsblatt. Wenn man kein verkleideter Narr ist, dürfe man also einkaufen gehen, erläuterte Stadtsprecher Ralf Peterhanwahr.
"Die Sicherheit aller Feiernden ist uns sehr wichtig", so Ordnungsdezernentin Manuela Matz. "Genau deshalb setzen wir unser Sicherheitskonzept um." Alle Närrinnen und Narren könnten ihren Beitrag zu einer unbeschwerten Fastnacht liefern, indem sie auf das Mitbringen von Glasbehältnissen verzichten.
Rund um Rosenmontag: Sperrungen in der Mainzer Altstadt
Die Mainzer Altstadt ist außerdem wieder weitgehend für Autos gesperrt, teilte die Stadt Mainz mit. Im Bereich Schillerplatz, Ludwigsstraße, Gutenbergplatz, Höfchen, Markt und Liebfrauenplatz dürfen zwischen 10:30 Uhr und 24 Uhr keine Autos fahren. An Weiberfastnacht und Rosenmontag selbst gilt das Verbot schon ab 9:30 Uhr.
Fastnacht in Mainz
Andreas Schmitt pausiert aus gesundheitlichen Gründen Adi Guckelsberger wird Sitzungspräsident bei "Mainz bleibt Mainz" 2025
Bei Fastnachtssitzungen ist er bekannt als der "Nachtwächter". Jetzt wird Adi Guckelsberger vom Mainzer Carneval-Verein Sitzungspräsident bei "Mainz bleibt Mainz". Er vertritt Andreas Schmitt.